Drei Tage voller Konzerte, Geschichten über unsere gemeinsame Geschichte und eine Präsentation der polnischen Sehenswürdigkeiten – so sah die siebte Ausgabe des Chopin-Festivals in Amsterdam aus, das am vergangenen Wochenende stattfand. Das Auslandsbüro der Polnischen Tourismusorganisation in Amsterdam nutzte die Veranstaltung, um Polen als Land mit einzigartiger Kultur, Musik und europäischem Erbe zu präsentieren.
Vom 10. bis 12. Juli 2026 fand in der historischen Amstelkerk die siebte Ausgabe des Chopin-Festivals statt, das von der Chopin-Stiftung in den Niederlanden organisiert wurde. Das diesjährige Programm widmete sich den historischen und kulturellen Verbindungen zwischen Polen und den Niederlanden.
ZOPOT Amsterdam hat im Rahmen des Festivals eine Ausstellung organisiert, die den polnischen Städten und Orten gewidmet ist, die mit dem Leben und Werk von Fryderyk Chopin in Verbindung stehen. Begleitet wurde die Ausstellung von einem Informationsstand, an dem die Besucher sich über das touristische Angebot Polens informieren und Informationsmaterial erhalten konnten, das sie dazu anregen sollte, auf den Spuren des Komponisten zu reisen.
Chopins Musik bildete den Ausgangspunkt für die Erzählung über Polen als ein Land mit einem reichen musikalischen, historischen und kulturellen Erbe. Die Ausstellung zeigte, dass das Werk des Komponisten die Menschen auch dazu anregen kann, polnische Städte, Denkmäler und Orte zu entdecken, die mit seiner Biografie in Verbindung stehen.
Zu den Höhepunkten des Festivals zählten ein Konzert der Pianistin Anna Fedorova und ein Auftritt des deutsch-kanadischen Cellisten Johannes Moser. Zusammen mit der Pianistin Clara Biermasz spielte er die selten aufgeführte Cellosonate von Fryderyk Chopin. Das Publikum hörte außerdem Werke von Johannes Brahms und Gerard von Brucken-Fock, der als “niederländischer Chopin” bezeichnet wird.
Ein besonderes Thema der diesjährigen Ausgabe waren die jahrhundertealten Verbindungen zwischen Polen und den Niederlanden. Die Organisatoren erinnerten daran, dass viele Gebäude innerhalb des Amsterdamer Grachtenrings, darunter die Amstelkerk, auf aus Polen importierten Holzpfählen errichtet wurden. Umgekehrt wurden einige der Mietshäuser in Danzig aus Ziegeln aus den Niederlanden gebaut.
Źródło:
www.pot.gov.pl
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